Subversion Clients und das CLI

Subversion ist heutzutage eines der beliebtesten Tools zur Versionsverwaltung von Softwareprojekten. Am schnellsten lässt es sich wohl auf der Kommandozeile bedienen, ein GUI ist aber für manche Aufgaben auch sehr wertvoll.

Für Windows gibt es TortoiseSVN, für multiple Plattformen RapidSVN oder esvn.

Was mir auf der Kommandozeile immer gefehlt hat war die Möglichkeit, neu hinzugekommene Dateien in einem Schwung zum Projekt hinzuzufügen. Tortoise bietet dafür einen sehr guten Ansatz, indem es unversionierte Dateien als Checkboxliste aufführt, in der man auch Dateien auf „ignorieren“ setzen oder löschen kann.

Oft will man aber nur rekursiv alle neuen Dateien eines Verzeichnisses hinzufügen. Dafür bietet der SVN-Client den Befehl

$ svn add --force PFAD

Um sämtliche neu hinzugekommenen Dateien der Arbeitskopie aufzunehmen reicht ein

$ svn add --force ./

aus dem Rootpfad der Arbeitskopie. Will man hingegen nur Dateien aus einem bestimmten Baum ausgehend vom Root-Pfad hinzufügen, so kann man sich den aktuellen Status der Arbeitskopie aufrufen und dann selektiv die gewünschten Verzeichnisse aufnehmen:

$ svn st
?    test/functional/categories_controller_test.rb
?    app/helpers/categories_helper.rb
$ svn add --force test/
A    test/functional/categories_controller_test.rb

Mit einem

$ svn ci -m "Controller-Test hinzugefügt"

Kann diese Änderung dann nebst Kommentar in das Repository übertragen werden.

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